Fakten

Autobahn bei Nacht
© walter luber - Fotolia.com Autobahn bei Nacht

Verkehrssicherheit in Bayern

Bayern ist ein Flächenland mit einem Straßennetz von insgesamt 132.106 km Länge. Mobilität ist für uns in Bayern ein hohes Gut. Wir alle sind jeden Tag auf ein funktionierendes und vor allem sicheres Verkehrsnetz angewiesen – ob in der Freizeit oder im Beruf.

Das Verkehrssicherheitsprogramm hat das Ziel, die Unfallzahlen insgesamt und die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zu den Zahlen von 2011 um 30 Prozent zu senken.

Einige Fakten zur Ausgangslage der Mobilität und Verkehrssicherheit in Bayern:

  • In Bayern waren 2011 knapp 9 Millionen Fahrzeuge zugelassen. Bis 2025 soll der Kfz-Verkehr in Bayern nach Vorausberechnungen um mehr als 20 Prozent zunehmen.
  • 2011 ereigneten sich in Bayern 350.667 Verkehrsunfälle. Bei 53.118 Unfällen kamen Personen zu Schaden. Die Folge waren
    • 70.277 verletzte Personen
    • 780 getötete Personen
  • Bei Verkehrsunfällen wurden im Jahr 2011 getötet:
    • 414 Pkw-Insassen
    • 159 Motorradfahrer
    • 88 Fußgänger
    • 74 Radfahrer
    • 28 Lkw-Insassen
    • 2 Businsassen
  • Nach Jahren sinkender Zahlen stieg die Zahl der Getöteten im Jahr 2011 wieder um 12 Prozent an.
  • Die Hauptunfallursachen bei den Verkehrsunfällen mit getöteten Personen waren:
    • zu hohe Geschwindigkeit (32 %)
    • Fahrfehler, z.B. Abkommen von der Fahrbahn in Kurven (24 %)
    • Missachtung der Vorfahrt (13 %)

Hinter jeder dieser Zahlen stehen menschliche Schicksale. Jeder Unfall ist, insbesondere wenn dabei Menschen zu Schaden kommen, ein Unfall zu viel.

Aktuell: Verkehrsunfallstatistik 2016

Warndreieck
© Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat heute in München die bayerische Verkehrsunfallstatistik 2016 veröffentlicht. "Leider ist 2016 die Zahl der Verkehrsunfälle und Verletzen in Bayern gestiegen und es gab zwei Unfalltote mehr als im Vorjahr", so Herrmann zu den Eckpunkten. "Gleichzeitig ist die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle auf Bayerns Straßen leicht gesunken." Laut Herrmann ist zu hohe Geschwindigkeit immer noch die Ursache Nummer eins bei schweren Verkehrsunfällen. Mehr ...

Aktuell: Neue Jahresstatistik des Polizeiverwaltungsamtes

Lasergerät zur Geschwindigkeitskontrolle
© Bayerns Polizei

"An erster Stelle der Verkehrsdelikte stehen mit knapp 1,1 Millionen die Geschwindigkeitsübertretungen. Sie sind Hauptunfallursache für schwere Verkehrsunfälle". Darauf hat Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann anlässlich der Vorstellung der neuen Jahresstatistik 2015 des Bayerischen Polizeiverwaltungsamts hingewiesen. 55 Prozent aller Fahrverbote gab es für Raserei. Herrmann kündigte noch für Juli 2016 neue Geschwindigkeitsschwerpunktkontrollen an.
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